Buchholz (Paul Ferd. Friedr.), histor. Schriftsteller, geb. 5. Febr. 1768 — Altruppin, studierte in Halle Theologie und Philologie, kehrte 1787 nach seiner Vaterstadt zurück und wurde bald darauf Lehrer an der Ritterakademie zu Brandenburg, was er 12 Jahre blieb. Dann ging er nach Berlin, wo er sich ausschließlich litterarisch beschäftigte. Er starb daselbst 24. Febr. 1843. Seiner Darstellung eines neuen Gravitationsgesetzes für die moralische Welth‚ (Berl. 1802), welches er aus den in der Französischen Revolution zu Tage getretenen Erscheinungen ableitete, ließ er eine Reihe Schriften folgen, die mit dieser Idee zusammenhängen. Dahin gehörten: «Der neue Leviathan »(Berl. 1805), „(Rom und Londono (Tüb. 1808) und das anonym erschienene Gemälde des gesellschaftlichen Zustandes im Königreiche Preußen bis 18065 (2 Bde., Berl. 1808). Außerdem sind hervorzuheben: Histor. Taschenbuch oder Geschichte der europ. Staaten seit dem Frieden von Wien (22 Bde., Berl. 1814 —37), Journal für Deutschlando (Berl. 1815 —19), fortgesetzt als Neue Monatsschrift, 7 Deutschlando (48 Bde., Berl. 1820—35), 4Philos. Untersuchungen über die Geschichte der Römer» (3 Bde., Berl. 1819), 4Philos. Untersuchungen über das Mittelalter» (Berl. 1819), 4Geschichte Napoleon Bonaparteso (3 Bde., Berl. 1827—30).