Fischer (Joh. Karl), Medailleur, Elfenbein- und Steinschneider, geb. 14. Juli 1802 zu Berlin, war erst Goldarbeiter, dann Graveur, und arbeitete in der Medaillenanstalt von Loos, dann beim Hofjuwelier Wagner. Später wurde er in das Gewerbeinstitut berufen und 1855 Professor an der berliner Akademie. Er starb 25. März 1865 in Berlin. Bekannt sind unter seinen Medaillen die auf den Vertrag zu Verdun, auf die Silberne Hochzeit Friedrich Wilhelms IV., auf Leibniz u. s. w.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 6, S. 844Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei