Flocon (Ferd.), franz. Schriftsteller und Politiker, geb. zu Mezieres 1. Nov. 1800, war zuerst Lehrer, dann Stenograph, wurde Mitarbeiter des „Courrier françaiso und gehörte zur liberalen Opposition, welche die Bourbons in Flug- und Zeitschriften aire d Er gab damals ein Pamphlet, Dictionnaire de morale jésuitiqueo (1824), eine Sammlung von Ballades allemandeso (aus Bürger, Körner und Kosegarten übersetzt, 1827) und einen Sittenroman Ned Wilmorer (1827) heraus. F. nahm an der Julirevolution einen thätigen Anteil, war dann Redacteur der Tribuner und einer der Hauptführer der geheimen Gesellschaften. Im J. 1843 wurde er Chefredacteur der Réformeo, welche die Grundsätze der äußersten Linken und der demokratischen Revolution vertrat, und nach der Februarrevolution von 1848 von Lamartine und Ledru-Rollin zum Sekretär der Provisorischen Regierung ernannt. Bald darauf wurde ihm das Ministerium des Ackerbaues und des Handels übertragen, welches er bis zum Juni 1848 leitete. Vom Depart. Seine in die Konstituierende Versammlung gewählt, nahm er seinen Sitz auf dem Berg. Später ging er nach Colmar, wo er ein demokratisches Blatt redigierte. Nach dem Staatsstreiche vom 2. Dez. 1851 verbannt, zog er sich nach Lausanne zurück und lebte hier in dürftigen Umständen bis zu seinem Tode 15. Mai 1866. lodden, Hügel in der engl. Grafschaft Northhumberland, an der Grenze von Schottland, 10 km im NW. von Wooler. Am Fuße desselben wurden 9. Sept. 1513 in der nach diesem Berge benannten Schlacht die Schotten unter Jakob IV. durch die Engländer unter Graf Surrey besiegt. König Jakob fiel, mit ihm 10000 Schotten.