FeedGerhard (Friedr. Wilhelm Eduard)
GeschichteBrockhaus 1882

Gerhard (Friedr. Wilhelm Eduard), ausgezeichneter Archäolog, geb. 29. Nov. 1795 zu Posen, studierte zu Breslau und Berlin und habilitierte sich dann zu Breslau. Durch seine gelehrten und scharfsinnigen «Lectiones Apollonianaen (Lpz. 1816) bereits vorteilhaft bekannt, erhielt er eine Professur am Gymnasium seiner Vaterstadt, die er aber infolge eines Augenübels bald wieder niederlegte. Im J. 1819, dann 1822 unternahm er wissenschaftliche Reisen nach Italien, wo er zu seinen archäol. Studien angeregt wurde. Zu Rom beteiligte er sich an der von Bunsen geleiteten Platnerschen „Beschreibung der Stadt Rom v», für welche er unter anderm auch die Ausarbeitung eines sämtliche Quellen der altröm. Topographie umfassenden Codex diplomaticus übernahm, der jedoch unvollendet blieb. Als 1828 der damalige Kronprinz, nachherige König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen, Italien bereine, erlangte G. das Protektorat desselben für einen alle archäologisch wichtigen Funde und Sammlungen umspannenden Verein, der alsbald unter dem Namen Iunstituto di correspondenza archeologica auf dem Kapitol zu Rom ins Leben trat. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland (1837) ward er zum Archäologen am königl. Museum zu Berlin, dann auch zum Mitgliede der Akademie und Professor an zu Berlin. Von G.s zahlreichen Schriften sind hervorzuheben die Sammelwerke: «Antike Bildwerken (Stuttg. 1827—44, Fol., mit 140 Kupfern), «Auserlesene griech. Vasenbilderv (in farbiger Ausführung, 4 Bde., Berl. 1839—58, mit 330 Kupfern), (Etruskische Spiegelv (Bd. 1—4, Berl. 1839 — 65, mit Tafeln 1—360). Hieran schließen sich die in der Größe und den Farben der im berliner Museum befindlichen Originale ausgeführten «Griech. und etrusk. Trinkschalend (Berl. 1840, mit 19 Kupfern), „Etruskische und campanische Vasenbilder » (Berl. 1843, mit 31 Tafeln), Vases apulienso (Berl. 1846, mit 21 Tafeln), «Trinkschalen und Gefäßed 2 Abteil., Berl. 1848—50, mit 37 Tafeln). Von eschreibungen antiker Denkmäler veröffentlichte G. für das Museum von Neapel mit Panofka „Neapels antike Bildwerker (Bd. 1, Stuttg. 1828); ferner für das Museum des Vatikan mit Platner ein beschreibendes Verzeichnis in der „Beschreibung der Stadt Rom » (Bd. 2) und für das berliner Museum «Berlins antike Bildwerkes (Bd. 1, Berl. 1834), denen sich Neu erworbene antike Denkmäler v (3 Hefte nebst 2 Nachträgen, Berl. 1836—55) anschließen. In dieselbe Kategorie gehört auch G.s Rapporto intorno i vasi Volcentio (Rom 1831), welcher Tausende von Denkmälern griech. Kunst, die Funde etruskischen Gräberreichtums, aufzählt. über die neu entdeckten Funde des klassischen Kunstgebietes hat G. seit 1823 ununterbrochen in periodischen Schriften berichtet, zunächst in den Hyperboreisch-röm. Studiend (Bd. 1, Berl. 1833; Bd. 2, Berl. 1852), dann in den seit 1829 erscheinenden Annali des Archäologischen Instituts und seit seiner Abwesenheit von Rom zuerst in dem «Archäol. Intelligenzblatt » der hallischen „Litteraturzeitung » (1834 — 38), später in der „Archäol. Zeitungo (Berl. 1843 165• Außer dieen Sammelarbeiten und einer langen Reihe von konographien, die meist in den «Annalio des Instituts und den «Denkschrifteno der berliner Akademie enthalten sind, veröffentlichte er auch mehrere umfassendere wissenschaftliche Werke, wie den KProdromus mytholog. Kunsterklärung v (Münch. 1828) und die «Griech. Mythologie (2 Bde., Berl. 1854 — 55). Seit 1841 verfaßte er einen Teil der Programme zum jährlichen Win-Derlu. Ben der Archäologischen 7 in Berlin. ei Gelegenheit von G.s 50jährigem Doktorjubiläum widmete das Archäologische Institut seinem Begründer die Nuove memorie dell' instituto di correspondenza archeologica (Lpz. 1865). Nach seinem Tode erschienen Gesammelte akademische Abhandlungen und kleine Schriftenv (2 Bde., Berl. 1867). Vgl. Otto Jahn, Eduard G. Ein Lebensabrißv (Berl. 1868); A. von Reumont, «Necrologia di Edoardo G.o (Flor. 1868). Gerhard (Joh.), berühmter luth. Theolog, geb. 17. Okt. 1582 zu Quedlinburg, bezog 1599 die Universität Wutenberg und studierte anfangs Medizin, dann Theologie. Von Wittenberg ging er nach Jena, wurde hier 1603 Magister, besuchte darauf die Universität 4 kehrte 1605 nach Jena zurück und begann theol. Vorlesungen zu halten. Im J. 1606 berief ihn der Herzog Kasimir von Coburg als Superintendent nach Heldburg und ernannte ihn 1615 zum Generalsuperintendenten in Coburg; 1616 zog G. nach Jena und hat hier bis zu seinem Tode, 17. Aug. 1637, gewirkt. Unter den luth. Theologen seiner Zeit nahm G. unbestritten den ersten Rang ein. Sein Ruf als akademischer Lehrer ließ die Universität Jena selbst in den schweren Zeiten des Dreißigjährigen Kriegs blühen. Von allen Seiten wurde G. in kirchlichen, polit. und privaten Angelegenheiten vertrauensvoll um Rat gebeten. Seine Verdienste um die Bede Wissenschaft sind von großer und bleibender edeutung. Unter seinen zahlreichen Schriften sind am berühmtesten seine umfangreichen «Loci theologicio, durch welche er der eigentliche Begründer des ausgebildeten orthodox-luth. Lehrbegriffs geworden ist. Auch als Polemiker gegen die röm. Kirche trat er durch seine «Confessio catholicap in die Fußstapfen von Martin Chemnitz. Weniger bedeutend sind seine exegetischen Arbeiten. Dagegen bewiesen seine Meditationes sacraev, daß sich in seinem Geiste die strengste Orthodoxie mit der wärmsten praktischen Frömmigkeit im Geiste seines väterlichen Freundes Joh. Arnd wohlthuend vereinigte. Von seiner Arbeitskraft, Gründlichkeit und ausgebreiteten Gelehrsamkeit zeugen auch die 30 Bände theol. Manuskripte, welche nach seinem Tode in die fürstl. Bibliothek 95 Gotha gebracht wurden. Seine „Lociv wuren zuerst in Jena 1610 in 10 Quartbänden herausgegeben, danach in vermehrter Ausgabe durch N F. Cotta (22 Bde., Tüb. 1662—89), ein neuer bdruck von Preuß (9 Bde., Berl. 1863—75). Gerhard (Wilhelm Christoph Leonh.), ein Urenkel Paul Gerhardts, wurde 29. Nov. 1780 zu Weimar geboren, wo er als Schulfreund von Wielands Söhnen viel in dessen Hause verkehrte, auch mit Goethe in Beziehungen kam. Er lernte als Kaufmann und gründete 1805 in Leipzig eine Handlung engl. Manufakturwaren, machte dabei größere Reisen, auf denen er seine Sprachkenntnisse und seine Kunstanschauungen bereicherte, zog sich 1832 von dem Geschäft zurück und machte eine Reise nach Italien. Seit 1827 besaß er den durch Poniatowskis Denkmal bekannten Gerhardschen (bis dahin Reichenbachschen) Garten in Leipzig (jetzt von der Lessing⸗ und der Poniatowskistraße eingenommen). Er starb auf der Rückkehr von einer Reise in die Schweiz zu Heidelberg 2. Okt. 1858. Von seinen Schriften sind außer Übersetzungen und dramatischen Gelegenheitsdichtungen, Maskenzügen u. dgl. zu nennen: Sophronia oder die Eroberung des Heiligen Grabes 5, Drama in fünf Akten (Magdeb. 1822), und «Gedichte » (4 Bde., Lpz. 1826 —28; Bd. 3 u. 4 unter dem Titel 4 Wilav, serb. Volkslieder und Heldenmärchen enthaltend, erschien in 2. Auflage als 4Gesänge der Serben herausg. von Braun-Wiesbaden, Lpz. 1877). Unter seinen Gedichten sind mehrere zu beliebten Volksliedern geworden (3. B. „Die Mädchen in Deutschland sind blühend und schön «Bin der kleine Tambour Veito). Gerhardiner hießen nach ihrem Stifter Gerhard Groot (Gerhardus magnus) die 4Brüder des gemeinsamen Lebenso (s. d.). Gerhardt (Dagobert von), Schriftsteller, bekannt unter dem Pseudonym Gerhard von Amyntor, geb. 12. Juli 1831 zu Liegnitz, besuchte das Gymnasium zu Glogau, ging 1848 zur Universität, gab jedoch infolge der polit. Untuhen das akademische Studium auf, trat in die preuß. Armee und machte die Feldzüge von 1864 und 1870 als Major mit. Infolge der empfangenen Wunden trat er 1872 aus der Armee und widmete sich schriftstellerischer Thätigkeit. Er lebt zu Potsdam. Seine ersten Veröffentlichungen, «Hypochondrische Plaudereien» (1875; 2. Aufl., Elberf. 1876) und seine «Randglossen zum Buche des Lebenso (Elberf. 1876), machten noch wenig Eindruck, dagegen fanden Peter Quidams Rheinfahrt v (Stuttg. 1877), eine Dichtung in 12 Gesängen, und die Novelle „Der Zug des Todes » (Elberf. 1878) schon mehr Würdigung. In konservativem Sinne dichtete er die Lieder eines deutschen Nachtwächterso (Brem. 1878). Ferner sind zu nennen: Auf der Brescher, Skizzen (2. Aufl., Berl. 1879), „Eine rätselhafte Katastrophev, Novelle (Gotha 1879), Der neue Romanceros (gegen Heine, 1880; 2. veränderte Aufl., Hamb. 1883), «Im Hörselbergen, Novelle (1881), «Eine moderne Abendgesellschafte» (über die Judenfrage, 3. Aufl., Berl. 1881), (Ein Priestero, Epos (Bresl. 1881), «Das bist duo, Roman (3 Bde., Berl. 1882), «Für und über die deutschen Frauenv * Aufl., Hamb. 1883), «Ein Problemo, Roman (1883), «Drei Küssen, Novellen (Stuttg. 1883), «Ein Opfer der Überschätzungo (in der «Deutschen Revue v, 1883). Gerhardt (Eduard), Architekturmaler, geb. 29. April 1813 zu Erfurt, betrat als Sohn eines Kaufmanns ebenfalls diese Laufbahn, bildete sich aber dann in Köln zum Architekten aus, begab sich hierauf nach Dresden zu Gottfr. Semper und beteiligte sich an der Herstellung des Puttrichschen Werks: (Mittelalterliche Baudenkmale Sachsens.» Seit 1838 wendete er sich fast ausschließlich der Malerei zu, siedelte nach München über und vollendete auf Anregung von Sulpice Boisserée Ansichten des kölner Doms nach seiner Vollendung. Diese gelungenen Gemälde empfahlen den Künstler dem König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen, welcher ihn beauftragte, Aquarellaufnahmen von Bauten Venedigs herzustellen, dann aber ihm eine Studienreise nach Spanien und Portugal ermöglichte. Im J. 1848 trat G. diese Fahrt an, auf der er interessante Architekturwerke, besonders die der span. Mauren, und andere Denkmäler in Granada, Sevilla, Madrid, Cordova, Cintra, Maffra und Batalha aufnahm. In Sevilla hatte G. für den Herzog von Montpensier den Entwurf eines Pavillons im Park von San-Elmo zu fertigen und wurde in Lissabon von der königl. Familie als Lehrer der Prinzen berufen. Im J. 1851 kehrte er über England zurück. Später war G. in München als Aquarell⸗ und Slmaler fortwährend thätig, so für den Kaiser von Rußland, König Ludwig von Bayern und die Königin von England. Gerhardt (Karl Adolf Christian Jak.), Mediziner, geb. 5. Mai 1833 in Speier, studierte 1850 —56 in Würzburg, war 1858 —59 Assistenzarzt Griesingers in Tübingen, habilitierte sich 1860 in Würzburg, wurde 1861 Professor der mediz. Klinik in Jena und 1872 in Würzburg. Er machte sich durch zahlreiche Abhandlungen um die gesamte innere Medizin, namentlich aber um die physikalische Diagnostik, sowie um die Lehre von den Kehlkopfskrankheiten und den Kinderkrankheiten verdient und schrieb außerdem: „Lehrbuch der Auskultation und Perkussion» (3. Aufl., Tüb. 1876), 1880). In Gemeinschaft mit andern gab er heraus „Handbuch der Kinderkrankheiten» (6 Bde., Tüb. 1877—83). geb. 2. Dez. 1816 zu Herzberg, seit 1876 Direktor des Gymnasiums zu Eisleben, schrieb die Werke: „Die Geschichte der höhern Analysisv 1 1, Halle 1855) und «Geschichte der Mathematik in Deutschlando (Münch. 1877). Auch gab er Leibniz' mathem. Werke (7Bde., Berl. u. Halle 1849—62) und philos. Werke (Berl. 1875 fg.) heraus. Gerhardt (Paulus, gewöhnlich Paul genannt), berühmter geistl. Liederdichter, geb. 12. März 1607 zu Gräfenhainichen im damaligen sächs. Kurkreise, Sohn des dortigen Bürgermeisters, lebte als Kandidat des Predigtamts und Hauslehrer zu Berlin, bis er 1651 Propst zu Mittenwalde in der Mark wurde; 1657 kam er als Diakonus an die Nikolaikirche zu Berlin. Als Haupt der strengen Lutheraner eiferte er hier gegen den Synkretismus o, d. h. die vom Kurfürsten Friedrich Wilhelm angestrebte Union zwischen Reformierten und Lutheranern. Da sich G. weigerte, dem Edikte vom 16. Sept. 1664, welches beiden Parteien die gegenseitigen Verketzerungen und Verunglimpfungen verbot, Folge zu leisten, wurde er 1666 seines Amts enthoben. Auf Bitten der Gemeinde im Jan. 1667 wiederum in dasselbe eingesetzt, legte er seine Stelle aber schon im Februar aus Gewissensangst freiwillig nieder. Am 15. Okt. 1668 wurde er als Archidiakonus in Lübben eingeführt, wo er 7. Juni 1676 starb. (herausg. von Ebeling, Berl. 1667; neuere Ausgaben von Langbecker, Berl. 1841; von O. Schultz, Berl. 1842; von Ph. Wackernagel, Stuttg. 1843; neue Aufl. Gütersloh 1876), welche durch ihre erbauende Glaubenskraft und Wärme neben Luther die höchste Blüte der prot. Kirchenpoesie bezeichnen, sind die meisten in fast alle prot. Gesangbücher, doch oft sehr entstellt, aufgenommen worden. Am bekanntesten unter denselben sind: 1— auf mein Herz und singe » (1649), Nun ruhen alle Wälder' (1653), «Gottlob, nun ist erschollen » (1656), 4O Haupt voll Blut und Wunden» (1659, nach dem „Passionsliede aus des heil. Bernhard Rhythmica oratio etc.v: Salve, caput cruentatum), (Barmherziger Vater, höchster Gotto (1661), &Ich danke dir demütiglich „(1667), „Ich weiß, daß mein Erlöser lebto (1667). Die Erzühlung von der Entstehung seines berühmtesten Liedes 4Besiehl du deine Weges (nach Ps. 37, 5 so, daß jede Strophe mit einem Worte des Psalm anfängt), das 1659 schon gedruckt war, ist eine Legende. Eine histor.⸗ kritische Ausgabe seiner Gedichte lieferte J. F. Bachmann (Berl. 1866), eine neue Ausgabe mit Einleitung und Anmerkungen K. Goedeke unter dem Titel: 4Gedichte von Paulus G.» (Lpz. 1877). Unter den vielen Lebensbeschreibungen G.s sind hervorzuheben die von Roth (2. Aufl., Lübben 1832), Langbecker (Berl. 1841), O. Schultz (Berl. 1842), Kraft (in Ersch und Grubers «Allgemeiner Encyklopädies, Sekt. 1, Bd. 61, Lpz. 1855), Bachmann (2. Aufl., Lpz. 1876) und Richter, Paul G.v (Lpz. 1876). Zu G.s Andenken ward 1844 auf dem Friedhofe seiner Vaterstadt eine Kapelle errichtet. Gerhoh von Reichersberg, kath. Theolog, geb. 1093 zu Pollingen bei Weilheim in Oberbayern, erhielt seine Bildung zuerst im dortigen Chorherrenstifte, alsdann auf den hohen Schulen zu Freising, Mosburg und Hildesheim, wo er drei Dopnt zubrachte. Hierauf wurde er in Augsburg omherr und Leiter der Domschule. G. nahm an dem ungeistlichen Leben der Chorherren Anstoß, entsagte 1124 seiner angesehenen und einträglichen Stellung und ließ sich im Stifte Raitenbuch als Chorherr einkleiden. Hier war er unablässig bemüht, die Domherren zu kanonischer Lebensweise nach der Regel des heil. Augustin zu bewegen, stieß jedoch auf hartnäckigen Widerstand. Bischof Kuno von Regensburg dagegen unterstützte seine Bestrebungen und berief ihn 1126 zu sich. Nach Kunos Tode nahm sich Erzbischof Konrad I. von Salzburg seiner an und ernannte ihn 1132 zum Propste des Chorherrenstifts Reichersberg am Inn. In dieser Stellung hat G. gewirkt bis zu seinem Tode am 27. Juni 1169. Er war unermüdlich thätig, die Verweltlichung des Klerus und drohende Abwei2bbe. von der reinen Lehre zu bekämpfen. Vgl. bbe, «Gerhoh von Reichersbergo (Lpz. 1881).

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 7, S. 827Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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