Gesangbuch heraus (Braunschw. 1648; vermehrte Ausg., Lüneb. 1659). Ferner veröffentlichte er 1631 anonym, seit 1635 unter seinem Namen: «Kleine Katechismus-Schule, d. i. kurzer Unterricht, wie die Katechismuslehre bei der Jugend und den Einfältigen zu treibenv. Später schrieb er einen Auszug aus diesem Werke: Kurze Katechismusfragen über denskleinen Katechismum Lutheriv (Lüneb. 1638). Wegen dieser Schriften griff ihn Statius Buscher, Pastor zu St. Agidien zu Hannover, auf das heftigste an im „Cryptopapismus novae theologiae Helmstadiensiso (Hamb. 1638). Gegen den Vorwurf des heimlichen Katholizismus verteidigte sich G. in der Gründlichen Widerlegung des unwahrhaften Gedichtes vom Crypto-Papismov (Lüneb. 1641) und in dem Werk «Warum willst du nicht römisch-katholisch werden, wie deine Vorfahren waren » (4 Tle., Hann. 1669 — 72). Vgl. Joh. Karl Fürchteg. Schlegel, «Kirchen⸗ und Reformationsgeschichte von Norddeutschland und den hannov. Staateno (Bd. 2 u. 3, Hann. 1829—32).