Steinkohlenasche, f., Rückstand, welcher nach der voll⸗ „ständigen Verbrennung der Steinkohlen bleibt. Er besteht wesentlich aus Eisenoxyd, Thon, ziemlich viel Gips, etwas Kalk und Magnesia; außerdem enthält er manchmal freie Schwefelsäure u. nur Spuren von Alkalien. Früher benutzte man an Thonerde reiche Aschen zur Alaunfabrikation; im Bauwesen wird die Asche manchfach gebraucht; s. d. Art. Dachdeckung B. 4. und 5., sowie d. Art. Ausfüllung, Aschenkalk, Hausschwamm, Aestrich, Dreschtenne e. Ferner dient die Steinkohlenschlace als Zuschlag zu Mörtel. Schlackenstücke muß man zerstampfen; wenn man 2 Th. Asche, 1 Th. Schlackenklein u. Th. Sand mengt u. dann vom Gemisch 2 Th. auf 1 Th. Kalk giebt, erhält man vorzüglichen Luftmörtel; wird statt des Sandes Ziegelmehl genommen, so wird der Mörtel hydraulisch.