Giunstiniani, eine alte ital. Familie, der mehrere Dogen von Genua und Venedig angehörten und aus der auch der Marchese G. abstammt, der gegen Ende des 16. und zu Anfang des 17. Jahrh. zu Rom lebte und hier auf den Trümmern der Bäder des Kaisers Nero durch die Architekten Fontana und Borromini einen der größten Paläste baute. Die schöne Gemäldegalerie desselben kam 1807 durch seine Familie nach Paris, wo sie an Bonnemaison verkauft wurde, dem sie 1815 der König von Preußen abkaufte. Gegenwärtig befindet sich dieselbe im Museum zu Berlin. passendes Zeitmaß, das dem Charakter des Ton-Conversations-Lexikon. 13. Aufl. VIII. em richtigen Gefühle des Spielers oder Sängers überlassen bleibt.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 8, S. 65Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei