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Literatur & SpracheBrockhaus 1882

Gleich sein erster „Versuch in scherzhaften Liederno (Berl. 1744—45) wurde mit Enthusiasmus aufgenommen, obgleich seine anakreontische Poesie nicht selten in eine etwas fade Tändelei ausartete. Es folgten seine Lieder ernster Arty, Fabeln v und «Romanzen», in welchen letztern er indes den Ton der Romanze verfehlte. Das Vortrefflichste aber sind seine Kriegslieder» (Berl. 1758), welche er unter dem Namen und im Charakter eines preuß. Grenadiers sang, die in Ton, Schwung, Kraft und lebendiger Anordnung sich weit über seine übrigen Produktionen erheben. In 4«Halladat, oder das rote Buchs (Hamb. 1774) trägt er Welt⸗ und Lebensweisheit in orient.⸗parabolischer Art vor. Seine «Fabeln und Erzählungen, goldene Sprüche und Lieder für Kinder » veröffentlichte Körte (Halberst. 1810), der auch G.s Leben aus seinen Briefen und Schrifteno (Halberst. 1811) und dessen „Sämtliche Werker (7 Bde., Halberst. 1811—13) herausgab, zu welchen die Zeitgedichte von 1789—1803 als Ergänzungsband (Lpz. 1841) hinzukamen. Vgl. H. Marggraff in Ersch und Grubers Allgemeiner Encyklopädier (Sekt. 1, Bd. 69, Lpz. 1859).

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 8, S. 103Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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