FeedLi-Hung-chang
GeschichteBrockhaus 1882

Li-Hung-chang, chines. Staatsmann und Feldherr, geb. um 1825, kämpfte 1853 mit Erfolg gegen die Taiping und wurde 1861 Provinzialrichter in Tschekiang, später Gouverneur der ProvinzKiangsu, wo er einen Aufstand unterdrückte, 1864 Generalgouverneur der beiden Provinzen Kiang und 1870 Generalgouverneur von Petschili. Als solcher ist er zugleich Handelssuperintendent der drei nördl. Häfen Tientsin, Tschifu und Niutschuang. Er leitete 1883 die Unterhandlungen mit Frankreich, welche dem Kriege in Tongking vorhergingen. (S. Tongking.)

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 11, S. 74Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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