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Bildende KunstBrockhaus 1882

Millet, eine ältere franz. Künstlerfamilie. Sie beginnt mit Jean Frangois M., genannt Francisque, geb. 1643 oder 1644 in Antwerpen, einem tüchtigen Landschafter, welcher in Paris in der klassisch-stilistischen Richtung des Poussin thätig war. Der Sage nach starb er, von seinen Rivalen vergiftet, schon 1680 in Gentilly. Auch sein Sohn, der ebenfalls 70 Frangois hieß (1666—1723) und sein Enkel Joseph Frangois (1697—1777) waren treffliche Landschafter; dann Fredéric (geb. 1786) Miniaturmaler und Alexis Joseph (geb. 1790) Kupferstecher.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 11, S. 730Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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