Eicheln sind allerdings ein ganz vorzügliches Schweinefutter, für den normalen Menschen aber bilden sie ein hochnothpeinliches Schreckensgericht, dessen Scheußlichkeit selbst die entartetsten Zungen nicht zu bemänteln wagen. Bei alledem gibt es nicht nur einen Eicheleacad (in ganz verzweifelten Fällen mit Milch bereitet immerhin genießbar!), sondern auch einen Eichelkaffee, d. h. ein infernalisches schwarzes Pulver aus geschälten, gerösteten und gemahlenen Eicheln mit dito Eichorie, das sich als Moeca-Surrogat aufzuspielen wagt und sich mit dem Namen Gesundheitskaffee brüstet. Was eigentlich an dieser satanischen Mischung gesund sein soll, wissen die Götter, was aber ungesund, weil brechenerregend daran ist, kann sich jeder Vollsinnige selber ausmalen. Jedenfalls ist der Genuß des „Gesundheitskaffees“ nur bei unmittelbarer Gefährdung des Lebens durch den Durst zu entschuldigen, die Bereitung und Verbreitung dieses Surrogates dagegen — mit nichts.