Dohm (Ernst), humoristischer Schriftsteller, geb. 24. Mai 1819 zu Breslau, studierte in Berlin und Halle Theologie und Philosophie, bekleidete dann eine Hauslehrerstelle zu Berlin und wurde später Mitarbeiter an verschiedenen belletristischen Zeitschriften, namentlich an Gubitz' «Gesellschafter v und dem «Magazin für die Litteratur des Auslandes »v. Bei Begründung des Witzblattes 4«Kladderadatscho im J. 1848 schon als Mitarbeiter an demselben thätig, übernahm er Anfang 1849 die Redaction desselben, welche er seitdem ununterbrochen leitete. Außerdem hat sich D. als Verfasser einiger Lustspiele (Ihr Retterv, «Der Trojanische Kriego, Berl. 1864) und die „Sekundenbilder. Ungereimte Chroniko (Berl. 1879) bekannt gemacht. Auch hat er Lafontaines «Fabelno ins Deutsche übertragen lillustriert von Doré, Berl. 1876). D. war einer der schlagfertigsten Vertreter der polit. Satire in Deutschland. Er starb 5. Febr. 1883 in Berlin. eine Gattin, hat eint D., geb. zu Berlin 20. Sept. 1833, hat einige ut uber die Banssander wie z. B. „Der Jesuitismus im ausstander (Berl. 1873), «Die wissenschaftliche Emancipation der Fraus (Berl. 1874), „Der Frauen Recht und Natur» (Berl. 1876) und mehrere Lustspiele (E Die Ritter vom goldenen Kalbo, „Ein Schuß ins Schwarzen, Der Seelenrettero, „Vom Stamm der Asrao) veröffentlicht.