Willehad, Heiliger des 8. Jahrh., geb. um 730 in Northumberland, predigte den Friesen und Sachsen das Evangelium, wurde 780 von Karl d. Gr. berufen, die Sachsen zu christianisieren, mußte infolge des Aufstandes des Sachsenherzogs Widukind fliehen, begab sich nach Rom, kehrte 785 nach Widukinds Taufe wieder zurück, wurde 787 zum Bischof geweiht und nahm seinen Sitz in Bremen, wo er die Domkirche baute und 8.Nov. 789 starb. Hauptquelle für W.s Leben ist die Vita Willehadi, episcopi Bremensis o (Köln 1642).
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 16, S. 661Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei